• FAQs


    Das Stöckl im Park wird ein chilliger und ruhiger Platz mit wunderschönem Baumbestand und einem Glasbau mit einem einzigartigen Ausblick in den Park. Man wird in der Früh seinen Tag mit einem guten Frühstück beginnen, mittags ein entspanntes Mittagessen einnehmen und abends entspannt den Tag mit einem Glas hausgebrauten Bier aus der eigenen Brauerei ausklingen lassen können. Abhängig von der Witterung sitzen die Gäste entweder drinnen oder draußen. Für den Gastgarten sind rund 300 Sitze vorgesehen, für drinnen sind rund 400 Plätze geplant. Die Eröffnung ist für Juni 2018 geplant.

FAQ´s


Wie sind Sie eigentlich auf die Idee gekommen, das Belvederestöckl in Wien in einen Restaurantbetrieb samt Brauerei umzugestalten?

Wir haben im Jahr 2015 von einer Bekannten unserer Familie erfahren, dass die Schwarzenberg Privatstiftung im Stöckl einen Gastronomiebetrieb mit Brauerei plant. Wir haben uns beworben, Pachtverhandlungen geführt, Pläne eingereicht, Gutachten erstellt, mit allen zuständigen Behörden kooperiert und schließlich einen Pachtvertrag auf 70 Jahre mit der Privatstiftung Schwarzenberg geschlossen.

Wie viel müssen Sie investieren, wie viele Arbeitsplätze werden geschaffen?

Wir werden in die Sanierung des barocken Stöckl, in den Neubau, die Brauereianlagen und den Gastgarten insgesamt etwa fünf bis sechs Millionen Euro investieren. Mit dem „Stöckl im Park“ an der Prinz-Eugen-Straße schaffen wir rund 70 neue Arbeitsplätze in Wien.

Gibt es in Wien nicht schon genügend Restaurants?

Erstens, der Trend zu Bier aus kleinen, lokalen Brauereien mit hohen Qualitätsstandards ist ungebrochen. Zweitens, das „Stöckl im Park“ unterscheidet sich vom Wettbewerb durch die herrliche Parkanlage, die einen großzügigen Gastgarten in dieser Grün-Oase mitten in der Großstadt beherbergen wird. Es gibt kaum einen vergleichbaren Gastgarten in einer europäischen Metropole. Drittens, das Gebiet entlang der Prinz-Eugen-Straße ist mehr oder weniger kulinarisches Brachland. Wir schaffen hier ein leistbares, attraktives Gastronomieangebot für die Wienerinnen und Wiener, das auch den Tourismusstandort Wien bereichern soll.

Machen Sie sich mit Salm Bräu und „Stöckl im Park“ in relativer Nähe nicht selbst Konkurrenz?

Nein, das Einzugsgebiet ist ein anderes, weil der Park zwischen den beiden Betrieben liegt. Mit dem „Stöckl im Park“ adressieren wir Gäste, die vom Erste-Campus und den neuen Hotels dort kommen, aus dem Theresianum-Viertel sowie den Botschaften und Büros im angrenzenden 4. Bezirk. Wir sprechen vor allem Gäste aus dem unmittelbaren Umfeld an, die ein gastronomisches Angebot in diesem Grünparadies genießen wollen.

Es gab von Anrainern Vorwürfe, dass das Bauvorhaben nicht transparent und rechtzeitig kommuniziert wurde. Wie stehen Sie dazu?

Wir haben in keiner Weise mit Anrainerprotesten gerechnet. Wir wollten mit der Sanierung und Revitalisierung des Belvederestöckl etwas Positives, Innovatives machen und mit dem Gastronomieprojekt eine Bereicherung für die Wienerinnen und Wiener schaffen. Vor allem wollten wir zuerst abwarten, ob das Projekt überhaupt machbar ist, bevor wir Informationsaktivitäten setzen. Aber wir haben aus dieser Kritik gelernt und in der Zwischenzeit die Anrainer in einer eigenen Veranstaltung umfänglich informiert und auch die Medienvertreter eingebunden.

Müssen im Gartenbereich alte Bäume gefällt werden? Warum und wie viele?

Grundsätzlich dazu: Für uns ist jeder Baum in dem herrlichen Garten ein wichtiges Asset. Diese Grün-Oase unterscheidet unseren Gastgarten von der Konkurrenz und ist einmalig in einer Großstadt. Wenn es nach uns geht, muss kein einziger Baum weg, wir kämpfen um jeden Baum. Laut Bescheid vom Magistrat der Stadt Wien sind 22 Bäume in dem kleinen Segment zwischen See und Tennisplatz zu entfernen. Einige Bäume sind abgestorben und bilden ein Sicherheitsrisiko. Andere zerstören mit ihrem Wurzelwerk die denkmalgeschützten Bauwerke wie die Grotte, den Speicher oder anderes Mauerwerk. Fürd en Neubau müssen nur 2 Bäume gefällt werden. Jedenfalls werden wir als Ersatz 44 Bäume neu pflanzen.

Werden viele Gäste zum „Stöckl im Park“ mit Bussen anreisen?

Für uns kommt eine Zusammenarbeit mit Reisebusveranstaltern nicht in Frage. Abgesehen davon sind Gäste, die per Bus die Stadt Wien besuchen, nicht unsere Zielgruppe. Wir haben im Oktober 2017 für das Salm Bräu ein Gutachten beauftragt, wo von Experten analysiert wurde, welche Verkehrsmittel unsere Gäste benützen. Dabei zeigte sich, dass 82 Prozent zu Fuß kommen, per Fahrrad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit Bussen kommen nur 5 Prozent. Die Experten haben auf Basis dieser Daten eine Prognose für das neue „Stöckl im Park“ gemacht und da schaut es ganz ähnlich aus. Unsere Gäste werden primär aus der nahen Umgebung kommen, vom Erste-Campus, vom Theresianum-Viertel, von den Botschaften, von den Büros entlang der Prinz-Eugen-Straße. Und da kommt man zu Fuß, mit dem Rad und mit den Öffis – eventuell mit dem Taxi – aber nicht mit Bussen.

Anrainer befürchten Musik und Veranstaltungen im „Stöckl im Park“. Was sagen Sie dazu?

Die Wahrheit ist, dass die Privatstiftung Schwarzenberg als Eigentümerin im Pachtvertrag jede Art von Musik im Park untersagt. Es wird auch keine Public Viewings, Clubbings oder ähnliche Veranstaltungen im Außenbereich geben, auch das ist im Pachtvertrag festgeschrieben. Unsere Gäste wollen im Park Erholung und Entspannung bei einem leistbaren kulinarischen Angebot finden, einen Steinwurf von der City entfernt.

Warum wirft man Ihnen dann fälschlicherweise „Ballermann“ und „Oktoberfest“ vor?

Etwa 220 Anrainer konnten bislang das Privileg genießen, den herrlichen Schwarzenberggarten an der Prinz-Eugen-Straße für sich alleine zu nützen (Schlüsselpark). Wir wollen hingegen mit der Revitalisierung des Belvederestöckl ein einzigartiges Gastronomieprojekt in einem verschwindend kleinen Teil dieses Grünparadieses schaffen, das allen Wienerinnen und Wienern offen steht. Das versuchen diese Parkbenützer zu verhindern, um ihre Interessen zu wahren. Sie verbreiten deshalb mit unqualifizierten Schlagworten Unwahrheiten und Unterstellungen.

Warum sollte das „Stöckl im Park“ ein „Gastromonster“ sein?

Der Begriff „Gastromonster“ wird von einigen Anrainern lanciert, obwohl das neue „Stöckl am Park“ an der Prinz-Eugen-Straße nicht mehr Sitzplätze unter Dach aufweist als das Salm Bräu am Rennweg. Im großzügigen Gastgarten werden auf etwa 3.000 m2 rund 600 Sitzplätze zur Verfügung stehen und die Wienerinnen und Wiener mit einem schattigen Platz im Sommer verwöhnen. Es wird auch die Rasenfläche nicht zubetoniert wie fälschlich behauptet wird. Von den Behörden wurde ein durchlässiger Holzboden unter dem Sitzbereich verlangt. Die Addition der Sitzplätze für Winter und Sommer ist irreführend, weil wir keine Saissoniers aufnehmen. Deshalb wird im Sommer der Indoor-Bereich geschlossen bleiben. Wir haben also maximal 600 Plätze und rechnen. Sehr selten werden – erfahrungsgemäß – alle Plätze auch besetzt sein.

Befürchten Sie Kritik wegen der UNESCO-Schutzzone?

Es ist richtig, dass das Schloss Belvedere in der Kernzone des Weltkulturerbes liegt. Die Magistratsabteilung 19 der Stadt Wien hat jedoch festgestellt, dass durch die Revitalisierung des barocken Belvederestöckls und den Neubau keinerlei Beeinträchtigung des Weltkulturerbes und des Stadtbilds gegeben sind. Übrigens, das stark sanierungsbedürftige Stöckl und die Mauer entlang der Prinz-Eugen-Straße stehen seit 1926/27 unter Denkmalschutz, der Park selbst steht auf Wunsch der Eigentümer seit 1964 nicht mehr unter Denkmalschutz. Vielleicht ist auch der Hinweis wichtig: Der neue Zubau wird nicht auf einer Parkfläche sondern auf einer Bauparzelle errichtet, auf der früher schon ein Gebäude stand.

Wie wollen Sie eine mögliche Geräusch- und Geruchsbelästigung in den Griff bekommen?

Wir haben von Fachleuten ein Schallgutachten erstellen lassen, das zum Ergebnis kommt, dass keine unzumutbaren Geräuschentwicklungen zu erwarten sind. Wir werden trotzdem ein sogenanntes Noise-Monitoring-System installieren. Damit wird die Geräuschentwicklung an mehreren Stellen permanent gemessen und exakt dokumentiert. Wird ein gewisser Lärmpegel überschritten („Lärmampel“), werden wir alarmiert und können sofort eingreifen. Wir haben im Salm Bräu beste Erfahrungen mit einer UV/Ozon-Anlage gemacht, die verhindert, dass es Geruchsbelästigungen gibt. Wir werden mit genau dieser Technologie, die übrigens mit dem Umweltpreis der Vereinten Nationen und der EU ausgezeichnet wurde, auch im „Stöckl im Park“ arbeiten.